* = Fassungsvermögen geschätzt

Sulzbach-Rosenberg Friedrich-Flick-Stadion, Rosenberg
Fassungsvermögen:   6.000 * Stadionart: Leichtathletikstadion
Sitzplätze:      800 * Leichtathletikstadion: ja, nur Asche,
davon überdacht:      800 * Flutlicht: nein
Stehplätze:   5.200 * Anzeigetafel: nein
davon überdacht:      100 * Eigentümer:  
Stadioneröffnung: 29. August 1934, Heimmannschaft: TuS Rosenberg 1911,
Zuschauerrekord:   Anschrift: Am Stadion 1
92237 Sulzbach-Rosenberg
Tribünen: eine überdachte Sitzplatztribüne, Nebenplätze: 2 Trainingsplätze mit Flutlicht davon 1 Ascheplatz.
frühere Namen:   Internet: http://www.tus-rosenberg.de

          

                                                                                      

Beschreibung: Das Stadion hat eine Tribüne mit Holzbänken auf 8 Sitzreihen. Die Gegengerade weist 5 große Stehstufen auf, der Rest ist Grashang.
Insgesamt 3 Plätze, 2 Trainingsplätze mit Flutlicht davon 1 Ascheplatz.
Der Groundhopping-Informer weist 3.000 Plätze aus, ich bin der Meinung, das Stadion fasst 6.000 Zuschauer !!!
Historie: Der Bau des Friedrich-Flick-Stadions 
Bereits beim Festabend des 40-jährigen Vereinsjubiläums verkündigte Dir. Dr. Enzmann den Entschluss des damaligen Besitzers der Maxhütte, Dr. Friedrich Flick, die alte, zu kleine Sportanlage auf Normalbasis vergrößern zu lassen. Nachdem Dr. Friedrich Flick die finanzielle Unterstützung zum Bau der Sportplatzanlage zugesagt hatte, gingen die verantwortlichen des TuS, Karl Rollbach, Georg Stengel und Hans Hölper an die große Aufgabe mutig heran. Eine Vergrößerung des alten Platzes durchkreuzte der Stadtbebauungsplan und verschiedene andere Projekte scheiterten an der Grundstücksfrage.
Schließlich führten die Verhandlungen mit der Kath. Kirchenverwaltung über einen gegenseitigen Grundstückstausch doch noch zum Erfolg. Das Stadion wurde nach den neuesten technischen Erkenntnissen erbaut und umfasst neben den Sitz- und Stehtribünen für rund 10.000 Zuschauer alle für den Sportbetrieb erforderlichen Einrichtungen. Viele Freunde und Gönner und viele freiwillige Arbeitsleistungen der Vereinsmitglieder haben dazu beigetragen, das bisher größte Bauvorhaben in der Vereinsgeschichte des TuS Rosenberg gelingen zu lassen. Hier sind noch besonders zu nennen: Fritz Mertel, Andreas Laurer und stellvertretend für alle anderen der unermüdliche Ludwig Bräu. Am 29. August 1934 wurde die Sportstätte, nach dem größten Förderer und Ehrenmitglied des TuS, Dr. Friedrich Flick, als "Friedrich-Flick-Stadion" benannt, offiziell seiner Bestimmung übergeben. In Anerkennung für die Förderung des Sports wurde Dr. Friedrich Flick die goldene Ehrennadel des Bayerischen Fußball-Verbandes verliehen. Erstmals füllten Tausende von Zuschauern das Stadionrund bei den Feierlichkeiten und dem Einweihungsspiel zwischen dem I.FC Amberg und dem TuS Rosenberg, das 1:1 endete. Mit diesem Stadionbau begann ein neuer Abschnitt der Vereinsgeschichte. Das Friedrich-Flick-Stadion zählt heute noch zu den schönsten Sportanlagen Bayerns. Zur Schonung des Stadions wurde mit eigenen Kräften in freiwilliger Arbeit in unmittelbarer Nähe ein Trainings- und Ausweichplatz angelegt.
Ausbau der Sitztribüne
In den Jahren 1969/70 wurden unterhalb der Sitztribüne die Umkleide- und Duschräume eingebaut, so dass die unzulänglichen Räumlichkeiten der Turnhalle der Vergangenheit angehörten. Zugleich ist ein Wirtschaftsraum mit einer Kegelbahn errichtet worden, das frühere "Stadionheim".                                           ( Auszug aus der Chronik des TuS Rosenberg 1911)

  * = Fassungsvermögen geschätzt