* = Fassungsvermögen geschätzt

Würzburg Sepp-Endres-Sportanlage
Fassungsvermögen:     3.000 Stadionart: Fußballstadion
Sitzplätze:            0 Leichtathletikstadion: nein
davon überdacht:            0 Flutlicht: nein
Stehplätze:     3.000 Anzeigetafel: eine, manuell,
davon überdacht:        850 * Eigentümer: Würzburger FV 1981,  ( Vorgängerverein FV 1904 Würzburg )
Stadioneröffnung: September 1986, Heimmannschaft: Würzburger FV 1981,  ( Vorgängerverein FV 1904 Würzburg )
Zuschauerrekord: 2600 LL WFV - FC Kickers Würzburg, Anschrift: Mainaustr. 32, 97082 Würzburg,
Tribünen: überdachte Stehtribüne Nebenplätze: 1 Kunstrasenplatz m. Flutlicht
frühere Namen: Stadion Mainaustr. Internet: http://www.wuerzburgerfv.de

          

                                                                                      

Beschreibung: Das Stadion hat auf einer Längsseite eine überdachte Stehtribüne für 800 Zuschauer auf 6 großen Stufen anzubieten, daneben befinden sich 4 große Stehstufen. Beide Hintertorseiten sind eben, hinter einem Tor findet man das Vereinsheim mit Biergarten. Die Gegengerade ist ebenfalls eben, hier wurde allerdings eine erhöhte Ehrentribüne für ca. 50 überdachte Stehplätze gebaut. Die Anlage liegt an der Mainaustr. unweit des Mains.
Historie: Nachdem das Stadion an der Frankfurter Str. nach dem Konkurs 1981 an die DJK Würzburg abgegeben werden mußte baute man ab 1985 an dem ehemaligen DJK-Gelände an der Mainaustr. ein neues Stadion. Es wurde eine Stehtribüne errichtet, Barrieren und Ballfangzäune installiert. Das Stadion wurde nach dem 1998 verstorbenen Sepp-Endres umbenannt.

Wenn man sieht, daß der FV 04 Würzburg bis 1982 im vereinseigenen Stadion an der Frankfurter Straße spielte und danach als Würzburger FV in die heutige Sepp-Endres-Sportanlage an der Mainaustraße umgezogen ist, liegt der Gedanke schnell nahe, daß dieser Umzug was mit der Pleite des FV zu tun hat und die Annahme wird zur Gewißheit, erfährt man, daß das Stadion an der Frankfurter Straße heute DJK-Stadion heißt, während die Sepp-Endres-Anlage zuvor DJK-Platz genannt wurde. Tatsächlich gehörte der traditionelle Spielort des Fußballvereins zur Konkursmasse und wurde dann an den DJK verkauft, während der Würzburger FV damals den alten Platz des DJK übernahm, einen zu diesem Zeitpunkt unausgebauten Ascheplatz - seit 1984 im Besitz des WFV, als man das Gelände für 70000 DM von der Stadt Würzburg übernahm bzw. aus dem Erbbaurecht herauslöste. Ein Jahr später krempelten die Mitglieder des Würzburger FV die Ärmel hoch: in 6000 Arbeitsstunden legte man einen Kunstrasenplatz und einen Rasenplatz an, die Tor an Tor nebeneinander liegen, schuf eine durchgehende Tribüne aus hohen Stufen über die Länge von beiden Plätzen und sorgte am Kunstrasenplatz für Beleuchtung, während ein Teil der Stufen im Bereich des heute genutzten Rasenplatzes mit einer Überdachung versehen wurde. Der Rest der Anlage kann ebenerdig begangen werden, was auch für die Hintertorseite zwischen den beiden Plätzen gilt, und die andere Hintertorseite hat hinter einem Fanggitter noch einen Biergarten aufzuweisen, von dem man Blick auf den Rasenplatz hat. Hinter der nichtausgebauten Längsseite bietet sich dem Zuschauer übrigens ein recht netter Anblick in Form eines zum Weinanbau genutzten Hanges. Beim Namensgeber der Anlage, Sepp Endres, handelt es sich übrigens um ein verdientes Mitglied des Würzburger FV. Endres gehörte zu den Gründern des neuen Vereins und war dort lange Zeit als Kassenwart und Vorstandsbeirat tätig, nachdem er zwischen 1929 und 54 selbst 1000 Spiele für den FV 04 bestritten hatte. "Der Würzburger Fußball-Verein verliert durch ihn nicht nur ein Ehrenmitglied. Sepp Endres war mehr. Er war die Seele des Vereins", so heißt es auf der Homepage des FV Würzburg und weiter "Er hat für uns und für seinen Verein soviel getan, dass wir es als angemessen empfinden, das WFV-Stadion nach seinem Namen zu benennen."

  * = Fassungsvermögen geschätzt